Access-Provider
Internetdienstleister, der als Kernleistung den Zugang
zum Internet anbietet.
Ad-Server
Werbeanbieter im Internet. Es werden Werbeflächen
(z.B. für Banner) vermittelt. Diverse Abrechnungsmöglichkeiten
und verschiedene Kontrollmöglichkeiten
unterscheiden die Anbieter.
Ad-View
Zugriff auf ein Online-Werbemittel.
ASCII
Kurzzeichen für American Standard Code Information
Interchange.
ASP
Application Service Provider. Dienstleister, der umfassende
Informationstechnologielösungen (Sicherheit,
Datenspeicherung, Backup, Virenschutz, URLFiltering,
u.a.) anbietet.
B-2-B
Business to Business. Teil der Distributionspolitik, bei
der sich ein Unternehmen mit seinem Angebot an ein
in der Wertschöpfungskette nachgelagertes Unternehmen
wendet.
B-2-C
Business to Consumer. Teil der Distributionspolitik,
bei der sich ein Unternehmen mit seinem Angebot direkt
an den Verbraucher wendet.
Backbone
Netzwerk, das Informationsanbieter und Mehrwertdiensteanbieter
innerhalb eines Online-Dienstes verbindet,
die mit unterschiedlichen Steuerverfahren arbeiten.
Bandbreite
Kenngröße zur Angabe der Übertragungskapazität
eines (Sende-)Kanals, die sich aus der Differenz zwischen
höchster und niedrigster Frequenz ergibt. Im
Bereich der Nachrichtentechnik wird mit der Bandbreite
angegeben, welcher Frequenzbereich über eine
Datenübertragungsleitung übertragen werden kann.
Banner
Elektronische Anzeige in einem Online-Medium. Der
Banner entwickelt sich von einer statischen Information
zu einer interaktiven.
Browser
Darstellungsprogramm für Informationen, womit die
gezielte Informationssuche des WWW im Internet ermöglicht
wird.
Call Center
Technologie zur passiven (eingehende Gespräche)
und aktiven (ausgehende Gespräche) Durchführung
und Verarbeitung von Sprachkommunikation.
Chat
Echtzeitkonferenz für die direkte Unterhaltung zwischen
verschiedenen Internet-Teilnehmern einer Online-
Kommunikation nur mit Hilfe von Monitor und Tastatur.
CM-System
Content-Management-System. Komplexe Software,
die der Erstellung, Überwachung, Freigabe, Veröffentlichung und Archivierung von interaktiven Inhalten für
Websites dient.
Content-Provider
Internetdienstleister, der als Kernleistung Inhalte im
Internet bereithält.
CRM
Customer Relationship Management. Gesamtheit aller
Maßnahmen eines Unternehmens innerhalb der Angebots-
und Servicepolitik zur optimalen Befriedigung
der Kundenbedürfnisse.
CBC
Customer Buying Cycle. Gesamte Struktur der Anbieter-
Kunden-Beziehung.
Data Mining
Ermittlung von noch unbekannten Datenkombinationen
bei der Nutzung von Data-Warehouse-
Technologien. Es werden automatisch nichttriviale
Zusammenhänge in den Datensammlungen ausgewiesen.
Die Basis bilden dabei Gemeinsamkeiten von
Kundenprofilen
Datenbank
Übergeordneter, computergesteuerter Speicher, der
systematisch Daten und Informationen sammelt und
verwaltet.
Datenträger
Trägermedium.
DENIC
Deutsches Network Information Center.
Digital Brand
Markenname im E-Commerce.
Domain
Dienst im Internet, der eine selbsterklärende alphanumerische
Internetadresse (z.B. e-promotions.de) ihrer
numerischen Entsprechung zuordnet.
Dot.com
Kurzbenennung aus engl. “dot” = Punkt und der Top-
Level-Domain “com” = commercial.
Download
Empfangen von Daten aus einem Online-Dienst und
Transfer auf ein des eigenen Computers mittels eines
Protokolls, z.B. Modem.
E-Business
Synonym für E-Commerce.
E-Commerce
Electronic Commerce. Sämtliche betriebliche Aktivitäten
und Verfahren, die unter Einsatz integrierter
elektronischer Medien – insbesondere im Bereich Absatz
- zur Optimierung der Wertschöpfungskette beitragen.
ECC Electronic Customer Care.
Beschreibt den Einsatz der
Informationstechnik in der Anbieter-Kunden-
Beziehung.
EDI
Electronic Data Interchange. Kommunikationsdienst
für den Austausch von strukturierten Geschäftsdaten.
Electronic Mall Elektronisches Einkaufszentrum. Betriebsform des
Handels, die zahlreiche elektronische Fachhandlungen
mit unterschiedlichen Waren- und Dienstleistungsangeboten
umfaßt.
E-Mail
Kurzbenennung für engl. electronic mail = elektronische
Post.
E-Mail-Werbung
Direktwerbeaktion, die ein Online-Trägermedium
nutzt.
E-Market
Marktteil, dessen konstitutives Merkmal die absatzbezogene
Nutzung der E-Medien bedeutet.
E-Marketing
Electronic Marketing. Teilbereich des E-Commerce,
der alle marktkommunikationsorientierten betrieblichen
Aktivitäten und Verfahren unter Einsatz integrierter
elektronischer Medien kombiniert.
FTP
File Transfer Protocol. Regelkomplex, der auf TCP/IP basiert und der
als Internet-Protokoll (und Programm) zur Übertragung
von Dateien zwischen Host-PCs am gebräuchlichsten
ist.
Firewall
Sicherungssystem eines Rechnernetzes gegenüber
anderen Netzen.
Flatrate
Gebühren, die für die Nutzung eines elektronischen
Dienstes in einem bestimmten Zeitraum (meist einem
Monat) erhoben werden.
Forum
Frei zugängliche Gesprächsrunde im Internet zu bestimmten
Themen.
Freemail
Anbieter eines freien, also kostenlosen E-Mail-
Accounts, dessen Funktionen weltweit von jedem
Rechner abrufbar sind.
Front End
Erstes Hardwaresystem in einem Rechnernetzwerk.
Der Teil einer E-Commerce-Anwendung, der unmittelbar
vom Nutzer wahrgenommen wird und über den
er mit der Anwendung interagieren kann. Beispiele:
Personalcomputer, Desktop-Publishing-Arbeitsplatz.
GIF
Graphical Interchange Format. Bildformat, das zumeist
für Grafiken und Pictogramme eingesetzt wird.
Homepage Internet-Seite, die als Haupt- oder Leitseite eines Benutzers
oder einer Firma im World Wide Web verfügbar
und abrufbar ist.
HTML
Kurzzeichen für Hypertext Mark up Language.
HTTP
Kurzzeichen für das Hypertext Transfer Protocol.
Hyperlink
Verbindung zwischen zwei Webseiten im World Wide
Web, die durch den Web-Browser automatisch gefunden
wird.
Internet
Interconnected Networks. Offenes Massennetzwerk
von Gateway-Rechnern, die strukturell durch ein einheitliches
Internet-Protokoll-Adressenschema sowie
physisch über Datenleitungen verbunden sind.
Internet Explorer
Web-Browser der Firma Microsoft, der den Zugang
zum Internet ermöglicht.
IP
Internet Protokoll. Sie gibt die virtuelle Adresse der im Internet angeschlossenen
Computer an.
ISP
Internet Service Provider. Unternehmen, das Internet-Dienste anbietet.
Java Produktname einer neutralen Programmiersprache
des Softwareherstellers Sun Microsystems, die dreidimensionale
Objekte für das WWW bestimmt (z.B.
Animation, Simulation etc.).
IT
Informationstechnologie. Technologie, die Informationen systematisch geordnet
erfassen und zielgenau wiedergewinnen lässt.
Interaktivität Bestimmtheit für das Verhalten eines Benutzers, der
über eine Oberfläche aufgefordert wird, seinen Namen,
seine Wünsche, seine Fragen oder Antworten
etc. einzubringen
Java-Applet
Programm, das in der Programmiersprache Java geschrieben
ist.
Javascript
Produktname einer Programmiersprache der Firma
Netscape auf der Basis von Java, die der Netscape
Navigator unterstützt.
JPEG
Joint Photographic Experts Group. Bildformat, das
zumeist für fotografische Bilder eingesetzt wird.
KI
Künstliche Intelligenz. Automatische Generierung von neuen Datenbeständen
aus bestehenden. Die KI wurde aus der Kybernetik
entwickelt.
Klickrate
Ad-Click-Rate. Kennzahl zur Darstellung der Gesamtheit
der Nutzungsvorgänge eines Online-Angebotes.
Kontakt
Kenngröße der Mediaplanung, die die Wahrnehmung
eines Werbeträgers oder eines Werbemittels bezeichnet.
Konvergenzfernsehen Internet-Fernsehen. Typus des Fernsehens, das
durch die Verbindung der Trägermedien Internet und
Fernsehen formal bestimmt ist.
Link
Abkürzung für das Wort Hyperlink.
Login
Teil der User-Identification und persönliche Kennung
für den Zutritt zu einem Internet-Dienst.
Länderkennung
Kennung, die als Teil der Internetadresse zur Identifizierung
ihres Ursprungslandes dient, und Klasse der
Top-Level-Domain.
M-Commerce
Mobile Commerce. Interaktiver Kommunikationsdienst,
der sich mobiler Endgeräte bedient (z.B.,
Smartphone, WAP-Handheld, WAP-Handy).
Mailbox
Elektronischer Briefkasten innerhalb von Rechnernetzwerken
zur Aufnahme und Bereithaltung von EMails.
Marke Zeichen, das geeignet ist, Güter eines Unternehmens
von denjenigen eines anderen zu unterscheiden (§ 3
MarkenG).
Mass Customization
Kundenindividuelle Massenproduktion. Individualisierung
von Massenprodukten durch die Internet-
Technologie.
Medium
Träger von Information.
Menü Auswahlliste der Programmfunktionen, die auf dem
Bildschirm eines Sichtgerätes erscheint.
Multimedia
Simultane Integration mehrerer Medientypen zu einem
neuen.
Neuer Markt
Teil des Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse, der
insbesondere Aktien von kleinen und mittleren Unternehmen
mit hohem Innovationspotenzial handelt.
New Economy
Oberbegriff für die gesamte ökonomische Wertschöpfungskette,
die sich integrierter elektronischer
Informations- und Kommunikationstechnologien bedient.
Newsgroup
Diskussionsforum, das zu einem bestimmten Themenbereich
öffentliche Diskussionen im Internet
durchführt.
Nutzer
User. (1) Natürliche und juristische Personen oder
Personenvereinigungen, die Teledienste nachfragen
(Quelle: Teledienstedatenschutzgesetz); (2) Nachfrager
nach Telekommunikationsleistungen (Quelle: Telekommunikationsgesetz).
Offline Keine aktive Verbindung zu einem Netzwerk oder
einem anderen Computer.
One-to-One-Marketing
Teil der Marktkommunikationspolitik, bei der die
Technik von Suchmaschinen genutzt wird, um Kunden
individualisierte Angebote zu unterbreiten.
Online-Dienst Dienstleistungsbetriebsform, die sich ausschließlich
auf elektronische Technologien im Online-Betrieb
stützt.
Permission Marketing
Direkter, vom Konsumenten gewünschter, Dialog mit
dem Kunden über eine betreute E-Mail über einen
längeren Zeitraum hinweg.
PNG
Portable Network Graphic Format. Bildformat, das die
Vorteile von GIF und JPEG vereint.
Pop-Up
Kleines Fenster, das sich während der Nutzung einer
Website öffnet und werblichen Inhalt darbietet.
Portal
Verzeichnis, das einen optimalen Zugang zum Internet
ermöglicht.
Provider
Dienstleistungsunternehmen im Markt des Electronic
Commerce.
Roboter
Programm, das unablässig ein Netzwerk nach bestimmten
Suchmerkmalen (z.B. URL oder HTMLDokumente)
durchsucht.
Schnittstelle
Verbindungsstelle zwischen Soft- oder Hardwaresystemen.
SCM
Kurzzeichen für Supply Chain Management. Teilpolitik
der Managementpolitik, deren Aktivitäten auf die
Supply Chain gerichtet sind.
Second-Level-Domain
Teil des Domain-Namens zur Zuordnung eines Nutzers
eines Telekommunikationsdienstes. Muster:
Benutzerkennung@Second-Level-Domain. Top-Level-
Domain.
Server
Zentraler Rechner, der innerhalb eines Netzwerkes
allen Netzteilnehmern zur Verfügung steht.
Service-Provider
Telekommunikationsdienst, der einem Nutzer den
Zugang zu einem Content-Provider ermöglicht.
SMS
Short Message Service. Kommunikationsservice zwischen
elektronischen Medien auf der Basis des Mobilfunkstandards
Global System of Mobile Communication.
Spam
Name für Werbe-E-Mails, die nicht gewünscht sind.
Spamming Massen-E-Mails.
Startup
Kleines, neues Unternehmen, das ausschließlich im
Bereich E-Commerce tätig ist.
Subdomain
Typus der Domain, die hierarchisch untergeordnet ist
und ohne diese nicht frei verfügbar ist. Sie ist an die
Domain eines Providers gebunden.
Suchmaschine
Programm zur gezielten Ermittlung einer Webseite.
Supply Chain
Wertschöpfungskette. Gesamtheit aller Marktaktivitäten
und Produktionsverfahren, die zur Beschaffung,
Produktion und zum Absatz von Produkten (Order-to-
Payment-Process) und Dienstleistungen notwendig
sind.
Surfen
Ungezieltes Suchverhalten eines Nutzers im World
Wide Web.
TCP/IP
Kurzzeichen für Transmission Control Protocol/
Internet Protocol.
Targeting
Zielgruppengerechtes Marketing im Internet.
Telekommunikation
Kommunikation mit elektronischen Mitteln unter Nutzung
von Kommunikationssystemen, die aus Endgerät
(z.B. Personal-computer), Übertragungsweg (z.B.
Telefonleitung, Satellit) und Vermittlungseinrichtung
(Teletext, Telefax, WWW, Telnet) bestehen.
Telematik
Verschmelzung von Computer und Telekommunikation.
Top-Level-Domain
Teil des Domain-Namens, der die Domain einem
übergeordneten Bereich zuordnet.
UMTS
Universal Mobile Telecommunication System. Mobilfunkstandard
(3. Generation), der Datenübertragungsraten
von 144 KBit/s bei mobilen Empfangsgeräten
und maximal 2 MBit/s bei stationären ermöglicht.
Update
Neue Version einer Software, die gegenüber der Vorgängerversion
von Fehlern befreit wurde.
Upgrade
Neue Version einer Software, deren Leistungsumfang
gegenüber der Vorgängerversion erweitert wurde.
URL
Kurzzeichen für den Uniform Resource Locator. Name
der Internetadresse im World Wide Web, die eine
Webseite mit einer anderen verbindet.
User
Nutzer eines elektronischen Online- oder Offline-
Mediums.
View-Time
Zeitspanne, während der ein potenziell werbeführender
Teil eines Internet-Angebots bei einem Visit sichtbar
wird.
WAP
Wireless Application Protocol. Protokoll, das zur
Komprimierung und Übertragung (Übertragungsraten
bis 9.600 bps) von Daten zwischen Internet und Geräten
mit eingeschränkter Darstellungsmöglichkeit
(z.B. Handy, Handheld, etc.) eingesetzt wird.
Web
Verbindungsnetz sowohl zwischen den einzelnen
Datenverarbeitungsanlagen (World Wide Web) als
auch zwischen den einzelnen Dateiseiten selbst
(FrontPage Web).
Web-Portal
Startoberfläche für das Internet, um einem Surfer
einen Überblick über das Informationsangebot zu geben
und um ihm einen optimalen Start zu einer Reise
ins weltweite Computernetz zu erleichtern.
Website
Gesamtheit eines Informationsangebotes im WWW,
das einer Adresse hinterlegt ist.
Wireless Commerce
Transaktionsform, die auf der Konvergenz der Medien
Internet und Handy (WAP) basiert.
WWW
World Wide Web. Begr. 1990. Komplexes, weltweites
Netz von Servern. Das WWW-System wurde von dem
europäischen Großforschungszentrum CERN entwickelt.
Zugriff
Gesamtheit der Möglichkeiten zur Nutzung eines bestimmten
elektronischen Speichers.
