Es entstehen Markt- und Geschäftsbeziehungen in Form von 1:1-Relationen.

1.2.2 Markteilnehmer und Transaktionsobjekte
Geschäftsprozesse im Internet lassen sich aber in weitere Segmente aufteilen. Es können aus den Bereichen Business (Unternehmen), Consumer (Konsumenten) und Administration (Öffentliche Institutionen) sowohl Gruppen der Leistungsanbieter als auch der Leistungsnachfrager erstellt werden. Es entstehen Markt- und Geschäftsbeziehungen in Form von 1:1-Relationen (B-2-B, B-2-C). Aufgrund der Komplexität der Thematik und den unterschiedlichen Verhaltensweisen der einzelnen Beziehungsformen, widmet sich diese Arbeit ausschließlich dem Typ der Business-to-Consumer-Beziehung. Der Business-to-Business-Sektor erfordert andere Maßnahmen zur Kundenbindung als der zu behandelnde B-2-C-Bereich.

Durch die höhere Transparenz im Internet hat sich eine Verschiebung der Macht vom Verkäufer zum Käufer hin vollzogen. Die Entscheidungsvariablen für den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung sind unabhängig von der Warenart vergleichbar. Die Kunden erwarten Services, die über die eigentliche Leistung hinausgehen. Das heißt, dass sich die Konsumenten nicht mehr an Transaktionsobjekte (Konsumgüter, Dienstleistungen und andere Güter) anpassen wollen, sondern im Gegenzug die Anpassung der Waren an sich selbst fordern. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt nicht in der qualitativen Unterscheidung der diversen Güter. Vielmehr geht es darum, Möglichkeiten zur Beeinflussung der Erwartungshaltung des Users durch entsprechendes Marketing aufzuweisen.

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