Mit dem World Wide Web wurde eine neue Plattform geschaffen

1.3.2 World Wide Web

Mit der Entwicklung des World Wide Web wurde eine neue Plattform geschaffen, die heute eine attraktive Gestaltung des Internets mit Bildern, Tönen und Video zuläßt. Erstmals konnten einfache Hyperlinks zu anderen Seiten per Mausklick genutzt werden. Die Einbindung von multimedialen Eigenschaften und interaktiver Benutzeroberflächen wurden durch Browser ermöglicht. Die heute gängigsten Web-Browser sind der Internet Explorer von Microsoft sowie der Navigator von Netscape.

Zum Erfolg des Internet und des World Wide Web hat im wesentlichen die Sprache HTML (Hypertext Mark up Language) beigetragen, die einfach in der Bedienung und dennoch leistungsfähig ist. Seinem Ideengeber TIM BERNERS-LEE sind aber auch viele weitere massgebliche Konzeptionen der Kernfunktion WWW zu verdanken. So hatte er 1989/90 am Europäischen Labor für Teilchenphysik CERN in Genf auch die Begriffe HTTP, Client-Server und URL zu unersetzbaren Meilensteinen des Internets gemacht. 1994 gründetet er das World Wide Web Consortium (W3C), um einheitliche Bedingungen für die effektive Nutzung des World Wide Web zu definieren. Mit Unterstützung großer und einflußreicher Firmen, wie Microsoft oder Netscape, konnte er dieses Vorhaben durchsetzen.

Diese Arbeit widmet sich in erster Linie der multimedialen Möglichkeiten des World Wide Web. Das WWW ermöglicht erst wichtige Funktionen, die eine visualisierte Gestaltung der Kundenbindung zulassen. Hinzu kommt, dass das WWW die anwenderfreundlichste und somit meistgenutzte Kommunikationsplattform im B-2-C-Sektor ist. Dies drückt sich z.B. in zunehmenden Registrierungen (z.B. bei Denic) von Internet-Adressen aus. In der weiteren Abhandlung der Thematik soll daher die Nutzung des Begriffs „Internet“ den hypermedialen Funktionen des WWW weitestgehend gleichgesetzt werden.

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